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Pflanzenschutz - Hinweise zu Schädlingsbefall
Vorsorge für gesunde Rosen!
Um Ihren Rosen ein gesundes, blühendes Leben zu ermöglichen,
sollten Sie folgende Hinweise beachten:
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Schädlinge |
Ratgeber Pflanzenschutz - Rosenkrankheiten und was hilft. |
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gesunde Rosen |
Präparate die Ihre Rosen stärken |
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Hausmittel |
Mixturen mit denen Sie ihre Rosen stärken können |
Lassen Sie sich die Freude an Rosen nicht verderben !
Mehltau, Läuse und Rosenrost: Hier alle wichtigen Rosenkrankheiten und Schädlinge und was
jeweils hilft.
Nach den ersten warmen Tagen im Mai zeigen sich wieder die altbekannten Rosenfeinde.
Höchste Zeit, ihnen das Leben schwer zu machen !
Von den Pilzkrankheiten schaden Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau den Rosen am meisten.
Während Sternrußtau und Rost sich nur in regenreichen Sommern stark ausbreiten, reicht dem
Echten Mehltau dazu schon die nächtliche Taubildung.
Deshalb ist es wichtig, dass die
Rosenblätter immer gut abtrocknen können - nach einem Regenschauer ebenso wie nach einer
kühlen Nacht. Die Pflanzen trocknen umso schneller ab, je besser die Luft zirkuliert. Werden
sie durch eine enge Bepflanzung daran gehindert, sollten sie die Beete ausdünnen. Gießen Sie
sie außerdem so, dass das Laub nicht nass wird.
Auch mit Pflanzenstärkungsmitteln kann man
Pilzinfektionen vorbeugen.
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Schneiden Sie bei leichtem Pilzbefall kranke Pflanzenteile ab und lichten Sie die Rosen aus.
Bei starkem Befall sollten Sie mit "Rosen Pilzfrei Saprol" (Scotts Celaflor) spritzen.
Es wirkt gegen alle drei Pilzkrankheiten.
Wer gegen Läuse vorbeugen und umweltfreundlich
vorgehen möchte, klebt möglichst bald das "Rosen-Pflaster Hortex" (Scotts Celaflor) um die
Triebe.
Wer seine Rosen aufmerksam beobachtet, kann sie auch mit
sanften Mitteln gesund halten.
Wirksam sind sie aber nur dann, wenn die Pflanzen auch von unten mit der
Spritzbrühe benetzt
werden.
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Hierzu nochmal wertvolle Tips zur Schädlingsbekämpfung:





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Große Rosenblattlaus
Die Große Rosenblattlaus besiedelt Blätter, Triebe und Blütenknospen. Sie schadet den
Pflanzen nicht nur durch das Saugen, sondern auch durch den Honigtau, den sie ausscheidet.
Er bleibt auf den darunter liegenden Blättern kleben. Auf dem zuckerhaltigen Belag siedeln
sich Rußtaupilze an, die das Rosenblatt schwächen. Bei starkem Blattlausbefall hilft
"Schädlingsfrei Neem" (Scotts Celaflor).
Sternrußtau
Sternrußtau führt auf der Blattoberseite zu schwarzen Flecken, deren Ränder sternförmig
gezackt sind. Bei starkem Befall werden die Blätter gelb und fallen später ab. So kann es
passieren, dass die Rose ab August keine Blätter mehr trägt. Der Pilz verbleibt während des
Winters in den Rosenblättern, die zu Boden fallen. Daher ist es ratsam, abgefallenes und
krankes Laub einzusammeln und in den Hausmüll zu geben.
Rosenblattrollwespe
Eingerollte Rosenblätter sind ein Zeichen dafür, dass die Rosenblattrollwespe ihre Pflanzen
heimgesucht hat. In den Röllchen befinden sich bis Anfang Juli weißliche Larven. Diese Blätter
müssen sofort entfernt werden, bevor die Larven sie verlassen und sich in der Erde ein
Winterquartier suchen. Sind die Blätter noch nicht zusammengerollt, kann man die Tiere mit
"Schädlingsfrei Parexan" (Scotts Celaflor) abtöten.
Rosenrost
Rosenrost hinterlässt auf der Blattoberseite winzige gelbliche bis rötliche Flecken. Auf der
Unterseite findet man zuerst gelbe Pusteln, die sich später braun färben. Aus diesen
Sporenlagern breitet sich der Pilz besonders bei feuchtem Wetter weiter aus. Schließlich
werden die Blätter gelb und fallen bei der kleinsten Berührung ab. Werden die Pflanzen mehrere
Jahre hintereinander befallen, werden sie immer schwächer.
Echter Mehltau
Waren ihre Rosen schon im vergangenen Jahr vom Mehltau befallen, sind nun bereits junge Triebe
mit einem weißen Belag überzogen. Später breitet sich der Pilz auf allen Blätten aus. Bei
starkem Befall rollen sie sich ein und fallen schließlich ab. Oftmals stehen die Rosen schon
im Spätsommer kahl im Garten. Blütenknospen, die stark befallen sind, gehen nicht mehr auf.
Pflanzen Sie widerstandsfähigere Sorten.
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gesunde Rosen:
Präparate, die Ihre Rosen stärken:
Je widerstandsfähiger das Pflanzengewebe, umso schwerer haben es die Pilzerreger, in das
Rosenlaub einzudringen.
Pflanzenstärkungsmittel fördern diese Widerstandskraft. Im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln
greifen sie die Krankheitserreger aber nicht an.
Damit diese sanften Mittel zum Erfolg führen,
müssen sie daher unbedingt vorbeugend und in der Regel mehrmals pro Saison gespritzt werden.
Folgende Pflanzenstärkungsmittel unterstützen Ihre Rosen:
"Biplantol Rosen" (von Bioplant Naturverfahren,
www.biplantol.de)
und
"Bio S" (von Oscorna, im Gartencenter erhältlich). |
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Aus Knoblauch und Ackerschachtelhalm lassen sich leicht Mixturen herstellen, mit denen Sie
ihre Rosen stärken können. Brühen, Tees oder Kaltwasserauszüge einiger Pflanzen helfen Rosen
gesund zu bleiben. Denn in ihren Blättern und Trieben stecken Inhaltsstoffe wie Kieselsäure
oder ätherische Öle, die einem
Schädlingsbefall vorbeugen.
Da die Stärkungsmittel günstig und einfach selbst herzustellen sind, lohnt sich der Einsatz
auch bei Rosen.
Ein Knoblauch-Sud vertreibt zum Beispiel
Läuse
: 75 g grob zerkleinerten Knoblauch wird in
1 Liter Wasser aufgekocht. Man lässt den Sud 10-15 Min. abgedeckt ziehen und siebt ihn
anschließend ab. Nach 24 Std. verdünnen Sie den Ansatz mit 10 Litern Wasser.
Um einem Befall mit Mehltau
und
Sternruß
vorzubeugen, können Sie die Rosen im Sommer mit
regelmäßig mit Ackerschachtelhalm-Brühe spritzen. 100 g frisches Schachtelhalmkraut wird
24 Std. in 1 Liter Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag lassen Sie die Brühe eine halbe Stunde
lang kochen. Verdünnen Sie die kalte Brühe mit 5 Litern Wasser.
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Beim Besprühen der Pflanzen mit Stärkungsmitteln sollten Sie darauf achten, dass die Blüten
nicht getroffen werden. Am besten sprüht man morgens bei bedecktem Himmel, damit die Blätter
nicht verbrennen. |
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